Holzfaserdämmung Kosten: Was die Fassade kostet und wann sie sich lohnt

Der Rechner zeigt Kosten, Zuschuss, Eigenanteil und Ersparnis für Ihre Fassade. Darunter lesen Sie, woraus sich der Preis zusammensetzt, wann sich die Dämmung lohnt und worauf Sie bei einem Angebot achten.

Kostenrechner

1. Ihre Fassade

Faustregel: Hausumfang × Wandhöhe. Ein Einfamilienhaus mit 10 × 10 m Grundfläche und zwei Geschossen hat rund 230 m² Fassade.

Für Zuschuss und Steuerbonus muss die gedämmte Wand einen U-Wert von höchstens 0,2 W/(m²K) erreichen. Der Rechner zeigt, ob die gewählte Stärke dafür voraussichtlich reicht.

2. Ihr Haus
3. Annahmen anpassen (optional)

Steht auf Ihrer Jahresabrechnung: Gesamtkosten geteilt durch Verbrauch in kWh.

Ihre Schätzung

Kosten für Ihre Fassade

Unsere aktuellen Preise werden gerade eingepflegt. Ersparnis, CO₂ und Förderbedingungen können Sie schon berechnen – die Kosten nennen wir Ihnen gern persönlich.

Heizkosten-Ersparnis
–
Ersparnis über 30 Jahre
–
U-Wert der Wand
–

CO₂-Bilanz

weniger CO₂ pro Jahr
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über 30 Jahre
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in der Holzfaser gespeichert
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Förderung (Stand Oktober 2026)

–

Haus in der Stadt Regensburg? Dort fördert die Stadt Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holzfaser mit einem eigenen Zuschuss, alternativ zum BAFA-Zuschuss. Mehr dazu sowie zu KfW-Kredit und Steuerbonus im Förder-Ratgeber.

Ihre Angaben werden in die Anfrage bzw. die WhatsApp-Nachricht übernommen. Ein verbindliches Angebot gibt es nach einer Besichtigung vor Ort.

So rechnet der Rechner – Annahmen und Quellen

U-Wert nachher = 1 ÷ (1 ÷ U-Wert vorher + Dämmstärke ÷ λ). Rechenwert λ:0,043 W/(mK) verputzt. U-Wert vorher nach Baualter: 1,4 / 0,8 / 0,5 W/(m²K).

Eingesparte Wärme = (U-Wert vorher − U-Wert nachher) × Fläche × 75 kKh pro Jahr (wirksame Heizgradstunden nach dem vereinfachten Verfahren der DIN V 4108-6, für Ostbayern leicht erhöht). Davon setzen wir 60–90 % an, weil unsanierte Häuser in der Praxis meist weniger verbrauchen als berechnet.

Endenergie = Wärme ÷ Nutzungsgrad der Heizung (Erdgas 0,85, Heizöl 0,85, Flüssiggas 0,85, Holzpellets 0,8, Wärmepumpe (Strom) 3,3, Fernwärme 0,95; bei der Wärmepumpe ist das die Jahresarbeitszahl). Heizkosten = Endenergie × Energiepreis, über den Zeitraum mit jährlicher Preissteigerung.

CO₂ = Endenergie × Emissionsfaktor (Erdgas 240 g/kWh, Heizöl 310 g/kWh, Flüssiggas 270 g/kWh, Holzpellets 20 g/kWh, Wärmepumpe (Strom) 344 g/kWh, Fernwärme 180 g/kWh). Brennstoffe nach Anlage 9 des Gebäudeenergiegesetzes; für Strom der tatsächliche deutsche Strommix 2025 laut Umweltbundesamt, weil der gesetzliche Rechenwert (560 g/kWh bis Ende 2026, ab 2027 100 g/kWh) für eine Betrachtung über Jahrzehnte nicht passt.In der Holzfaser gespeichert (biogener Kohlenstoff nach DIN EN 16449) = 44/12 ×0,5 × Rohdichte × Volumen × Holzanteil ÷ (1 + Holzfeuchte); Holzanteil92 %, Holzfeuchte 7 %, mittlere Rohdichte160 kg/m³ für WDVS-Putzträgerplatten (Werte aus Umwelt-Produktdeklarationen von Holzfaserplatten).

BAFA-Zuschuss 15 % der förderfähigen Kosten. Förderfähig höchstens30.000 € für die erste Wohneinheit,15.000 € für die zweite bis sechste und8.000 € ab der siebten; mit iSFP60.000 / 30.000 /15.000 €. Der iSFP-Bonus von 5 % gilt nur für den Teil der Kosten oberhalb von 30.000 € bei einer Wohneinheit bzw. der Summe der Höchstgrenzen ohne iSFP bei mehreren Wohneinheiten (Anträge ab 21.07.2026).Steuerbonus nach § 35c EStG: 20 % über drei Jahre, höchstens40.000 € je Objekt. Entweder Zuschuss oder Steuerbonus, nicht beides.

Quellen (Stand Oktober 2026):CO₂-Faktoren: GEG/GModG, Anlage 9 · Strommix 2025: Umweltbundesamt · Gaspreis: BDEW · Pelletpreis: DEPI · Fernwärme: AGFW (zfk) · Wärmepumpe im Bestand: Fraunhofer ISE · Biogener Kohlenstoff: vdnr-Merkblatt · BAFA, Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle · § 35c EStG

Der Rechner ersetzt keine Energieberatung und keinen Förderantrag. Für den BAFA-Zuschuss rechnet eine Energieeffizienz-Expertin oder ein -Experte Ihren tatsächlichen Wandaufbau nach.

Angebot für Ihr Haus anfragen

Der Rechner liefert eine Spanne. Wie viel es bei Ihnen genau wird, hängt vom Untergrund, von Fenstern, Dach­überstand und Anschlüssen ab. Das sehen wir uns vor Ort an und nennen Ihnen danach einen verbindlichen Preis.

Ihr Haus
So erreichen wir Sie

Mit markierte Felder sind Pflicht. Ihre Angaben verwenden wir nur, um Ihre Anfrage zu beantworten — mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

Preise pro Quadratmeter

Unsere Preise pro Quadratmeter tragen wir hier in Kürze ein. Bis dahin nennen wir Ihnen die Kosten für Ihr Haus gern persönlich – rufen Sie an oder nutzen Sie das Anfrageformular.

Was bestimmt den Preis meiner Fassade?

Den Preis bestimmen vor allem die Wandfläche, die Dämmstärke und die Zahl der Details am Haus: Fenster, Sockel, Dachüberstand und Anbauteile. Fläche und Stärke geben Sie im Rechner ein, die Details zeigen sich erst am Haus.

Ein Angebot für ein verputztes Holzfaser-WDVS besteht in der Regel aus den Positionen in der Tabelle. WDVS steht für Wärmedämm-Verbundsystem: Dämmplatten, Armierung und Putz bilden gemeinsam eine Schicht auf der Außenwand.

Position Was dahintersteckt Warum sie bei Ihnen abweichen kann
Dämmplatten und Befestigung Holzfaser-Putzträgerplatten, verklebt und je nach Untergrund gedübelt Dämmstärke und Zustand der Wand
Armierung und Putz Unterputz mit Gewebe, Oberputz, Farbton Putzart und Oberfläche
Gerüst Auf- und Abbau, Standzeit Haushöhe, Zugang, Trocknungszeiten
Untergrund vorbereiten Altputz prüfen, Risse und Hohlstellen ausbessern, reinigen Zustand von Putz und Mauerwerk
Fensterbänke und Laibungen Neue, tiefere Außenfensterbänke; Laibungen (die seitlichen Flächen der Fensteröffnung) werden mitgedämmt Zahl und Größe der Fenster
Sockel Sockelprofil; im Spritzwasserbereich, etwa 30 cm über dem Gelände, ein feuchteunempfindlicher Dämmstoff Geländehöhe, Terrasse, Anschlüsse
Dachüberstand Wird er durch die Dämmung zu kurz, kommt eine Verlängerung hinzu Dachform und Überstand heute
Anbauteile Fallrohre, Lampen, Markisen, Satellitenschüssel abnehmen und mit passenden Halterungen neu montieren Zahl und Gewicht der Teile

Gerade die Nebenposten machen bei zwei Angeboten für dasselbe Haus den Unterschied. Welche bei Ihnen anfallen, klären wir bei der Besichtigung. Warum der Bestand so wichtig ist, steht unter Fassadendämmung im Altbau.

Warum ist Holzfaser teurer als Styropor, und was bekomme ich dafür?

Holzfaser kostet im Material meist mehr als Styropor (EPS) und oft auch mehr als Mineralwolle. Am fertigen Haus ist der Unterschied kleiner, denn Gerüst, Putz, Arbeitszeit und Details fallen bei jedem Dämmstoff an.

Dafür bekommen Sie:

  • Hitzeschutz im Sommer: Holzfaser speichert Wärme deutlich besser als Mineralwolle und Styropor. Die Hitze erreicht die Räume später, vor allem unter dem Dach.
  • Eine Wand, die atmen kann: Holzfaser ist diffusionsoffen, Wasserdampf kann also durch die Dämmung nach außen entweichen. Im Altbau mit Mauerwerk ist das oft das entscheidende Argument.
  • Einen nachwachsenden Rohstoff: Das Holz hat CO₂ gebunden, das in der Dämmung gespeichert bleibt. Der Rechner zeigt die Menge für Ihr Haus.

Der Preis dafür sind etwas dickere Platten: Holzfaser dämmt pro Zentimeter geringfügig schlechter, das ist im Preis schon enthalten. Einen sachlichen Vergleich finden Sie unter Holzfaser vs Mineralwolle und Styropor. Wo Holzfaser an Grenzen stößt, steht unter Nachteile der Holzfaserdämmung.

Lohnt sich eine Fassadendämmung?

Meist ja, wenn die Außenwand heute noch ungedämmt ist, und am schnellsten, wenn ohnehin neuer Putz oder ein Gerüst ansteht. Ob es sich bei Ihrem Haus rechnet, zeigt der Rechner: Er stellt Ihrem Eigenanteil nach Zuschuss die Heizkosten-Ersparnis pro Jahr und über 30 Jahre gegenüber und nennt die Amortisation, also die Zeit, bis sich Ihr Eigenanteil eingespielt hat.

Wie viel bringt die Dämmung?

Das hängt vom U-Wert Ihrer Wand ab. Er gibt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter Wand verloren geht. Je höher er heute ist, desto mehr bringt die Dämmung. Der Rechner geht je nach Wand von diesen Werten aus:

Wand heute U-Wert vorher
Ungedämmtes Mauerwerk bis etwa 1978 ca. 1,4 W/(m²K)
Mauerwerk etwa 1979 bis 1994 ca. 0,8 W/(m²K)
Holzhaus oder leicht gedämmte Wand ca. 0,5 W/(m²K)

Nach der Dämmung liegt die Wand bei etwa 0,2 W/(m²K). Ein Haus aus den 1960er-Jahren spart damit deutlich mehr als eines aus den 1990ern.

Wie rechnet der Rechner?

Kurz zusammengefasst:

  • Kosten: Fläche mal Spanne aus der Preistabelle. Das Ergebnis ist deshalb eine Spanne, kein Festpreis.
  • Ersparnis: Aus dem Unterschied der U-Werte vor und nach der Dämmung, Ihrer Fläche und der Heizperiode in Ostbayern ergibt sich die eingesparte Wärme. Davon setzt der Rechner 60 bis 90 Prozent an, weil unsanierte Häuser in der Praxis oft weniger verbrauchen, als die Rechnung ergibt.
  • Euro: Mit Ihrem Energiepreis und einer Preissteigerung, die Sie selbst einstellen können, wird daraus die Ersparnis in Euro. Bei einer Wärmepumpe spart dieselbe Dämmung weniger Kilowattstunden, dafür teurere.

Ein Beispiel: Bei 100 m² ungedämmter Wand und einer Gasheizung ergibt die Rechnung rund 10.600 Kilowattstunden Heizenergie weniger pro Jahr. Angesetzt werden davon 6.350 bis 9.500. Mit Ihrem Gaspreis wird daraus Ihre Ersparnis, als Orientierung und nicht als Zusage.

Alle Formeln, Annahmen und Quellen stehen direkt unter dem Rechner bei „So rechnet der Rechner“.

Wie schnell rechnet es sich, wenn der Putz ohnehin erneuert werden muss?

Deutlich schneller. Steht ohnehin neuer Putz oder Anstrich an, zählt nicht der volle Preis der Dämmung, sondern nur der Mehraufwand gegenüber der reinen Putzerneuerung.

Der Hintergrund: Bei einer Putzerneuerung fallen Gerüst, Untergrundvorbereitung und neuer Putz an, auch ohne Dämmung. Mit Dämmung kommen die Platten, die Befestigung und die Anschlüsse an Fenster, Sockel und Dachüberstand dazu. Das Gerüst steht nur einmal.

So prüfen Sie es für Ihr Haus: Lassen Sie sich ein Angebot für die reine Putzerneuerung und eines mit Dämmung geben. Der Unterschied ist Ihr Mehraufwand. Teilen Sie ihn durch die jährliche Ersparnis aus dem Rechner, und Sie haben die Amortisation für Ihren Fall. Ein Zuschuss mindert den Betrag zusätzlich.

Steht kein Putz an, tragen allein die Heizkosten die Investition, und die Amortisation dauert länger. Die Dämmung kann sich trotzdem lohnen, denn die Wände werden innen wärmer, und die Räume sind behaglicher.

Wann lohnt es sich eher, wann weniger?

Eher, wenn

  • die Außenwand ungedämmt ist, etwa bei Mauerwerk bis etwa 1978,
  • Putz oder Anstrich ohnehin fällig sind oder ein Gerüst für Dach oder Fenster steht,
  • Sie mit Gas, Öl oder Flüssiggas heizen.

Weniger, wenn

  • die Wand schon etwas dämmt, etwa bei Mauerwerk ab etwa 1979 oder einer leicht gedämmten Wand,
  • die Fläche sehr klein ist, denn feste Posten wie Gerüst und Anschlüsse fallen dann stärker ins Gewicht,
  • Sie mit einer Wärmepumpe heizen, denn dann ist die Ersparnis in Kilowattstunden kleiner.

Wie spare ich Kosten bei der Fassadendämmung?

Am meisten spart, wer die Dämmung mit Arbeiten verbindet, die ohnehin anstehen, und die Förderung mitnimmt. Vier Stellschrauben:

  • Arbeiten bündeln: Planen Sie Fassade, Fenster und Dachüberstand in einem Zug, passen die Anschlüsse besser zusammen, und das Gerüst steht nur einmal. Als Schreinerei bieten wir Fenster und Türen ohnehin an.
  • Förderung nutzen: Es gibt entweder den BAFA-Zuschuss mit 15 Prozent der förderfähigen Kosten oder den Steuerbonus mit 20 Prozent über drei Jahre. Beides setzt einen U-Wert der gedämmten Wand von höchstens 0,20 W/(m²K) voraus. Der Rechner zeigt beide Beträge, was zu Ihnen passt, erklärt der Förder-Ratgeber.
  • Nicht an der Dämmstärke sparen: Eine dünnere Dämmung spart Material, kann aber die Förderung kosten. Bei ungedämmtem Mauerwerk sind meist 180 bis 200 mm nötig. Das genaue Maß hängt von Wand und Produkt ab. Mehr dazu unter Holzfaserdämmung an der Fassade.
  • Eigenleistung nur nach Absprache: Vorarbeiten lassen sich im Einzelfall im Angebot berücksichtigen, die Dämmung selbst nicht.

Wie lese ich ein Angebot für die Fassadendämmung?

Vergleichen Sie nicht nur den Endpreis, sondern das, was im Preis steckt. Zwei Angebote sind nur vergleichbar, wenn sie dasselbe beschreiben. Prüfen Sie diese Punkte:

  • Dämmstoff, Dämmstärke und der U-Wert, den die Wand danach erreichen soll
  • Der Aufbau als zusammenhängendes System aus Platten, Kleber, Armierung und Putz
  • Die Bezugsfläche: Gilt der Preis für die Wandfläche mit oder ohne Fensterflächen?
  • Gerüst mit Auf- und Abbau sowie Standzeit
  • Vorbereitung des Untergrunds, Umgang mit Rissen und Altputz
  • Fensterbänke, Laibungen und Sockel
  • Abnahme und Wiedermontage von Fallrohren, Lampen, Markisen und Leitungen
  • Dachüberstand und Anschluss ans Dach
  • Oberputz, Oberfläche und Farbton
  • Zeitplan mit Trocknungszeiten und Regelung bei Wetterverzögerung
  • Posten, die „nach Aufwand“ extra berechnet werden

Ein günstiger Endpreis, bei dem Posten fehlen, ist oft nur scheinbar günstig. Die Spanne des Rechners ersetzt kein Angebot: Einen verbindlichen Preis nennen wir nach der Besichtigung.

Ihr nächster Schritt

Geben Sie Ihre Fläche im Rechner ein und sehen Sie Ihre Spanne. Für eine Einschätzung an Ihrem Haus senden Sie uns die Anfrage. Wie es danach weitergeht, steht unter Ablauf.

Stand: · Sebastian Lindner, Schreinermeister

Häufige Fragen

Was kostet die Fassadendämmung bei einem Einfamilienhaus?

Eine pauschale Zahl wäre unseriös, denn der Preis hängt von Fläche, Dämmstärke, Untergrund und den Details am Haus ab. Geben Sie Ihre Fassadenfläche in den Rechner ein: Er zeigt eine Kostenspanne, die Preistabelle auf dieser Seite nennt die Spannen je Dämmstärke.

Für die Fläche gilt als Faustregel Hausumfang mal Wandhöhe. Verbindlich wird der Preis erst nach der Besichtigung am Haus.

Warum ist Holzfaserdämmung teurer als Styropor?

Der Dämmstoff selbst kostet mehr, und Holzfaserplatten müssen für denselben U-Wert etwas dicker sein als Styropor oder Mineralwolle. Gerüst, Putz und Arbeitszeit fallen dagegen bei jedem Dämmstoff an. Deshalb ist der Unterschied am fertigen Haus kleiner als beim Material allein.

Dafür bekommen Sie besseren Hitzeschutz im Sommer, eine diffusionsoffene Wand und einen nachwachsenden Rohstoff.

Lohnt sich die Dämmung, wenn der Putz noch in Ordnung ist?

Dann dauert es länger, bis sich der Eigenanteil eingespielt hat, weil keine ohnehin fälligen Kosten dagegenstehen. Wie lange, zeigt der Rechner für Ihre Wand, Ihre Heizung und Ihre Fläche. Je mehr Wärme die Wand heute durchlässt, desto eher lohnt es sich.

Günstiger wird es, wenn Sie die Dämmung mit ohnehin geplanten Arbeiten verbinden, etwa mit einem Fenstertausch oder Arbeiten am Dachüberstand. Dann muss das Gerüst nur einmal gestellt werden.

Spart die Dämmung auch bei einer Wärmepumpe genug?

Sie spart weniger Kilowattstunden als bei einer Gas- oder Ölheizung, weil eine Wärmepumpe im Altbau aus einer Kilowattstunde Strom im Mittel etwa 3,3 Kilowattstunden Wärme macht. Strom kostet je Kilowattstunde aber mehr. Der Rechner berücksichtigt beides, sobald Sie Ihre Heizung auswählen.

Entscheidend bleibt, wie ungedämmt die Wand heute ist: Je schlechter sie dämmt, desto mehr bringt die Dämmung.

Kann ich Teile der Arbeiten in Eigenleistung erbringen?

Nur nach Absprache. Vorarbeiten wie das Freiräumen der Hauswand oder das Abnehmen einfacher Anbauteile lassen sich im Einzelfall im Angebot berücksichtigen. Die Dämmung selbst, der Putz und die Anschlüsse gehören in Fachhand, weil sie über die Haltbarkeit entscheiden.

Für die Förderung gelten eigene Vorgaben. Klären Sie Eigenleistung deshalb vor der Beauftragung.

Warum liegen Angebote für dieselbe Fassade so weit auseinander?

Meist, weil sie nicht dasselbe beschreiben. Unterschiede gibt es bei Dämmstoff und Dämmstärke, bei Gerüst und Standzeit, bei der Vorbereitung des Untergrunds, bei Fensterbänken, Sockel und Dachüberstand und bei der Frage, ob Fallrohre, Lampen und Markisen abgenommen und wieder montiert werden.

Bitten Sie alle Anbieter, ihr Angebot nach denselben Positionen aufzuschlüsseln. So sehen Sie, wo der Unterschied wirklich liegt.

Was kostet die Dämmung Ihrer Fassade?

Mit dem Rechner haben Sie in zwei Minuten eine Kostenspanne samt Förderung. Lieber gleich persönlich? Rufen Sie an oder schreiben Sie uns per WhatsApp.